Perspektivenwechsel durch Dialog
Das Projekt bietet geführte Dialoge und Vorträge zu den Themen Migration, Inklusion, Diversität und Geschlecht an. Das Besondere: Die Kurse werden von Migrant:innen geleitet und richten sich primär an Einheimische (Schweizer:innen ohne Migrationserfahrung) sowie an Institutionen, Vereine und Parteien.
Ziele und Inhalte
Im Gegensatz zu herkömmlichen Integrationsangeboten, die oft nur die Defizite von Zugewanderten fokussieren, setzt dieses Projekt auf einen partizipativen Prozess:
- Abbau von Vorurteilen: Durch den Austausch auf Augenhöhe sollen Stereotype und diskriminierende Wertvorstellungen reflektiert und überwunden werden.
- Themenvielfalt: Die Dialoge behandeln praktische Aspekte wie Zusammenwohnen, Geschlechterrollen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie rechtliche Grundlagen und „Facts & Figures“.
- Sensibilisierung: Ziel ist es, Genderkompetenz zu vermitteln und die gesellschaftliche Vielfalt als Stärke und Bereicherung für alle Lebensbereiche (Kunst, Wissenschaft, Politik) erlebbar zu machen.
Das Projekt hinterfragt den klassischen Integrationsbegriff, der die Mehrheitsgesellschaft oft als „normale“ Messlatte setzt. Stattdessen wird betont, dass eine vitale Gesellschaft immer vielfältig ist. Der Dialog soll helfen, Migration nicht als Überforderung, sondern als Chance für gemeinsame gesellschaftliche Weiterentwicklung zu begreifen.
Das Projekt wird vom Kanton Basel-Stadt, der Sophie und Karl Binding Stiftung, der Isaac Dreyfus-Bernheim Stiftung und von der Christoph Merian Stiftung unterstützt.
Kontakt
Verein Genderbox
Rebgasse 9
4058 Basel
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